Vaison la Romaine 2007

 

So hier sind sie dokumentiert: unsere ersten Familienferien überhaupt und die ersten Ferien seit fünf Jahren. Wir fuhren mit meiner jüngeren Schwester und meinen Eltern in die Provence in ein Ferienhaus. Gefunden haben wir das Haus durch einen glücklichen Zufall. In einem Einkaufscenter fand ich einen Flyer, der auf diese Homepage führte: www.vaison-ki.info Nach den ersten Bilder stand für mich schon fest, dass ich dahin wollte. Jetzt musste ich nur noch meinen Mann und meine Familie überzeugen. Das war auch gar nicht schwer, denn die Bilder überzeugten sie auch sofort. Voller Vorfreude (naja nicht nur, hatte doch etwas Bammel, 650km mit unseren Kindern mit dem Auto zu fahren, aber es ging ohne Probleme!) fuhren wir am Samstag morgen los. Wir hatten etwas Stau und waren auch recht verunsichert, weil kurz hinter der Grenze das elektronische Verkehrsleitsystem uns vor einem 26km langen Stau bei Lyon warnte! Also suchte uns das Navigationssystem einen neuen Weg, der uns durch klitzekleine Dörfer führte, aber wir kamen an. Mit etwa drei Stunden Verspätung! Als wir das Strässchen hochfuhren, wo unser Haus sein sollte, spürten wir wieder eine grosse Aufregung. Welches davon wird es sein? Dann war plötzlich dieses Schild vor uns: was übersetzt heisst: Unser Traum. Und das Haus ist ein Traum! Sehr grosszügig gestaltet, super hell, sehr sauber und für eine sechsköpfige Familie gut geeignet. Man hat auch Raum um sich zurückzuziehen auf einer der beiden Terrassen oder unten am megatollen Pool, der Temperaturen zwischen 24-27° Celsius hat. Es gibt noch einen Sportplatz, wo ein Netz für Badminton oder Volleyball gespannt ist, einen Töggelikasten unter Dach und natürlich einen Boulesplatz, der zum Haus dazugehört. Die Vermieter wohnen nebenan und sind praktisch unsichtbar, aber dennoch immer zugegen, wenn Fragen oder Wünsche auftauchen, oder einfach für ein kurzes Schwätzchen. Ihr grosses Wissen über die Provence macht es leichter, die Vielfalt der Gegend zu erkunden und Lohnenswertes anzuschauen.

So genug geschwärmt (am Liebsten würde ich grad wieder hingehen;-)). Die Umgebung ist auch sehr toll. In Vaison la Romaine ist z.B. jeden Dienstag grosser Markt. Wir sind 2h dort rumgelaufen und haben noch nicht mal die Hälfte gesehen. Es gibt dort wirklich alles. Kleidung, Essen, Schmuck, Musikinstrumente, Lavendel und noch mehr was das Touristenherz begehrt. Die Stadt selber hat auch viele schöne Ecken. Ein Mix zwischen modern und alt gibt es auch. Aber er ist sehr gut verteilt. Es gibt auch noch einen Vitaparcour und ein Mahnmal in Form eines Steinkreises, etwas ausserhalb des Stadtkernes. Und natürlich jede Menge Wein.

Wir haben auch noch ein paar Ausflüge gemacht. Ja, wir haben uns echt auch mal bequemt aus dem wunderschönen Haus zu gehen. Am Montag war das Wetter nicht so prickelnd und wir sind nach Avignon gefahren. Aber vorher noch in ein riesiges Einkaufscenter mit dem Namen Auchant. In Frankreich sind alle EKZ sehr kinderfreundlich. Es gibt alle naselang so richtige Karussel die heissgeliebt werden von den Kids. Auch Unsere waren drauf, bis ihnen schwindelig wurde;o) Von Avignon selber haben wir leider nicht viel gesehen. Wir haben sozusagen aus dem Auto heraus die Stadt angeschaut, denn die ganze Stadt war so verstopft und man fand keinen einzigen Parkplatz mehr, was in Frankreich schon fast eine Kunst ins, denn jeder Mensch stellt sein Auto dort ab, wo er grad eine Lücke findet. Sascha fand im übrigen die Fahrgewohnheiten von Frankreich toll und er brauchte glaube ich 2h sich dort anzupassen;o)

Natürlich wollten wir auch mal ans Meer und der Vermieter nannte uns einen wirklich wunderschönen Ort: St. Marie de la Mer. Nur schon der Weg dorthin lohnte sich. Er führt nämlich direkt durch die Camargue und wir sahen viele Pferde die unsere Tochter mit euphorischen Schreien kommentierte. Zweimal gab es auch wilde Pferde zu sehen. In der Stadt selber gab es sehr schöne Strände, die unsere Kinder mit dem grössten Sandkasten mit direkter Wassereinspritzung verwechselten. Sie waren total happy. Einziger Wehmutstropfen: es war stark windig und das Mittelmeer hatte nur gerade mal 20°. Nach zweieinhalb Stunden am Strand, duschten wir uns gründlich ab und sahen uns die Stadt genauer an. Dort gab es ein uraltes Karussel, das um die Mittagszeit leider nicht lief, aber Jaël total fesselte. Auch die wirklich schöne Kirche haben wir uns angeschaut. Doch dann wurde es bald Zeit, die nicht eben kurze Heimfahrt anzutreten.

Der Mont Ventoux ist der höchste Berg in der Provence und auf jeden Fall einen Besuch wert. Man kann mit dem Auto ganz noch oben fahren. Nachdem es im Tal über 30° waren, kamen uns die kaum 20° auf dem Mont Ventoux gerade recht. Die Aussicht war etwas dunstig, aber dennoch sehr lohnenswert. So das waren unsere grössten Ausflüge. Wir haben noch viele Städte in der Umgebung angeschaut und sie waren alle sehr malerisch und wunderschön. Also ein Besuch in Vaison la Romaine und besonders im Ferienhaus "Nostre Pantaï" lohnt sich auf jeden Fall. Ach ja, der Familie liebster Aufenthaltsort war aber trotzdem der Pool. Er ist sehr gross und einfach ideal von der Tiefe her. Die Kinder, meine Eltern und Schwester und auch wir haben die Stunden darin genossen. So jetzt zeige ich euch ein paar Bilder:

Jaël kurz hinter dem Ferienhaus das ganz alte Vaison la Romaine  Mittelalt:o)  Steinkreis  Der Mont Ventoux  Die Sicht vom Berg Der Markt von Vaison  Schneckeninvasion 

die beiden Terrassen vom Ferienhaus St. Marie de la Mer

Jaël am Strand   Ilias am Strand   Wir alle am Strand   Das tolle Karussel   die lässigen Karussel im EKZ  wir im Pool